kunst(geschichte) im internet

was ist das internet?



Geschichte des Internet

1969 wurde von der Advanced Research Projects Agency (ARPA) des US-Verteidigungsministeriums die Entwicklung eines Computernetzes in Auftrag gegeben, das den Informationsaustausch einerseits im Falle eines nuklearen Angriffs gewährleisten und andererseits zwischen verschiedenen Forschungsstellen des Landes erleichtern sollte. Dieses ARPANET stand zunächst Forschern nur zur Verfügung, um sich auf anderen Computern einzuloggen. Es wurden Methoden zur Dateiübertragung und elektronischen Nachrichtenübermittlung (EMail) entwickelt, ebenso wie das ‚Dynamic Rerouting’, welches im Falle der Zerstörung einer Leitung die Funktionalität sichert, da das System selbständig eine Verbindung zwischen zwei Orten herstellen kann und automatisch auf eine andere Leitung umschaltet.
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Funktionsweise des Internet

Das Internet ist eine weltweite Vernetzung von Computern oder genauer formuliert die Menge aller Netzwerke, die miteinander in Verbindung stehen und über das systemunabhängige Übertagungsprotokoll TCP/IP Informationen austauschen. Diese Vernetzung basiert auf dem Client - Server - Prinzip, wobei jeder Computer durch die entsprechende Software zu einem Server gemacht werden kann. Der Client sendet eine Anfrage ("Request") an einen Server (beispielsweise wird in die Location-Zeile des Browsers eine URL eingegeben), der dem Client dann die angeforderten Informationen zurückliefert ("Response"; d.h. im Browserfenster wird der Text, die Bilder und sonstigen Inhalte einer Site dargestellt).

Wie jedes andere Medium auch hat das Internet seine spezifischen Probleme, was die Veröffentlichung und Anzeige von Inhalten angeht. Je nach Serverleistung und Datenübertragungsrate ergeben sich z.B. längere oder kürzere Downloadzeiten165. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Problem der Browserabhängigkeit: Derselbe Code wird von verschieden Browsern und Versionen unterschiedlich interpretiert166, d.h. die Darstellung der Elemente auf dem Bildschirm variiert oder schlimmer, die Funktionalität der Site ist möglicherweise nicht gewährleistet167. Entscheidend ist natürlich die Wahl der richtigen Technik für das jeweilige Projekt. Bei der Verwendung von Skripten oder Anwendungen, die PlugIns benötigen, muss damit gerechnet werden, dass der User die Funktion in seinem Browser ausgeschaltet bzw. das PlugIn nicht installiert hat. Aus diesem Grund gehört ein Hinweis auf die notwendigen technischen Voraussetzungen bzw. eine einfache HTMLAlternative zum guten Ton.

Client-Server-Prinzip



1. Request: Client erfragt Webseite
2. Anfrage erreicht Webserver
3. Response: Webserver sendet angefragtes HTML-Dokument
4. HTML-Dokument erreicht Client


DNS: Domain Name System

verteiltes Datenbanksystem
Auflösung von Domainnamen in IP-Adressen und umgekehrt


1. Anfrage DNS des ISP (= Internet Service Provider)
2. Anfrage weiterer DNS, falls nicht auflösen konnte
3. falls immer noch nicht aufgelöst: Anfrage beim DENIC-DNS
4. -6. Rückgabe der IP
7. Der gesuchte Rechner kann nun erreicht werden


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Domains

URL = Uniform Resource Locator
Domainname entspricht immer einer IP-Adresse, z.B. 192.164.9.2

Eine Domain ist ein Alias für eine ? IPAdresse. Wird die Domain vom ? Browser aufgerufen, so wird die Anfrage an einen Domain-Name-Server (DNS) weitergeleitet, der die entsprechende IPAdresse der Domain zurückliefert. Der Begriff Domain bedeutet wörtlich "Zuständigkeits-Bereich" und kann kurz mit "Reich" übersetzt werden. Internet- Domains sind quasi virtuelle Inseln im Netz. Domainnamen Der Name einer Domain besteht aus der Endung (z.B. "de") und dem eigentlich Namensteil (z.B. " n-is "), beides verbunden durch einen Punkt ("dot"). Nur beides zusammen ergibt den Domainnamen: " nis. de". Hinzufügungen wie "www" oder "support" gehören nicht zum Domainnamen, "www. n-is.de" ist also keine Domain, sondern bezeichnet eine zu " n-is.de" zugehörige sog. "Subdomain". In diesem Zusammenhang spricht man technisch auch von Top-Level-Domain (TLD, z.B. "com" oder "de"), Second-Level-Domain (z.B. " n-is.de") und Third-Level-Domain (z.B. "www. n-is de"). Registrierbar sind nur die Second-Level-Domains, Third- Level-Domains werden technisch hergestellt. Bei den Top-Level-Domains unterscheidet man noch z.B. zwischen "generic" Domains (gTLDs, z.B. "com", "net") und den "country code" Domains (ccTLDs, z.B. "de", "at").
http:// www. domain .de
4 3 2 1

1 = Top-Level-Domain
2 = Second-Level-Domain
3 = Rechner (Server)
4 = Übertragungsprotokoll

TLDs (Auswahl)
com commercial
net network
org organization
edu educational
mil military
gov governement
info information

de Deutschland
fr Frankreich
uk England
eu Europa

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Browser

(Wörtlich: "Netzwerk-Blätterer") Ein Programm zur Anzeige von Web-Seiten, welche in der Seitenbeschreibungssprache ? HTML erstellt werden. Formate, die nicht web-konform sind, beispielsweise .pdf (Acrobat) und Audio- oder Video-Dateien (.mp3, etc.), können durch sog. ? Plug-Ins wiedergegeben werden. Außerdem ermöglichen die Web-Browser den Download nicht-web-konformer Formate per FTP. Die am weitesten verbreiteten Web-Browser sind Netscape Navigator, Microsoft Internet-Explorer und Opera. Die Frage, welches der bessere Browser sei, läßt sich so einfach nicht beantworten; es gibt Internet- Seiten, die für einen bestimmten Browser optimiert sind (meistens auf der Startseite vermerkt), aber auch Präsenzen, die ausschließlich nur mit einem Browser funktionieren. Die Browserkompatibilität bestimmt, von welchen Browsern eine Website oder ein Skript ausgeführt werden kann und ist somit ein wichtiges Kriterium bei der Erstellung von Web-Sites.

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